Der Winter geht, der Frühling ist noch nicht ganz da

Funkenfeuer der Hobagrezr

Funkenfeuer der Hobagrezr: Dem Winter wurde symbolisch zu Leibe gerückt.Foto: E. Layher

BACKNANG (red). „Tiefes Gelände“ nennt es der Sportler; man könnte auch einfach Matsch dazu sagen: Das Schuhwerk der Besucher wurde beim Funkenfeuer des Heimatvereins Hobagrezr auf jeden Fall ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Vor vielen Jahren hatte man in Steinbach damit begonnen, die alte Tradition des Winteraustreibens mit einem großen Feuer wiederzubeleben. Symbolisch wird bei Einbruch der Dunkelheit das Feuer entzündet und ein Schneemann aus Stroh verbrannt. Das Funkenfeuer auf dem Reitplatz des Ponyclubs hat heute neben der symbolischen vor allem auch eine gesellige Funktion: man trifft sich, schwätzt, trinkt einen Glühwein und isst eine heiße Wurst. Zum 11. Mal rückten die 2000 gegründeten Hobagrezr auf diese Art und Weise dem Winter zu Leibe. Dieses Mal war es ein Samstag, der dem meteorologischen Winterende die Referenz erwies und sich tagsüber schon frühlingshaft präsentierte. Ungeachtet dessen war es am Abend aber nur in der Nähe des Feuers wirklich warm.